Seit einiger Zeit hat es sich so einlebt, dass der Herbst in Berlin wohl die Jahreszeit mit den meisten Events und Veranstaltungen ist. So gibt es unter anderem das nun fest verankerte Köche-Symposium überhaupt. Die Rede ist von den CHEFDAYS der Rolling Pin. Das deutschsprachige Fachmagazin öffnete wieder die Pforten der ARENA, um den Gastronomen hierzulande ein Podium zum Austausch, Entdecken und auch Netzwerken zu geben. Als Premium Partner dieses Events ist die METRO auch in der Lage, den Gastronomen ihre eigenen neuen Konzepte darzustellen. Ich konnte mir auf dem Event einen Eindruck über die neue Gourvenience Sparte verschaffen, welche die METRO entwickelt hat und diese mir von einem alten Bekannten persönlich erklären lassen.
Es ist wieder soweit. Die nächste Edition des S.Pellegrino Young Chef 2019 geht an den Start und verspricht dieses Mal noch internationaler und noch weiblicher zu werden. Das hat verschiedene Gründe. Nach der abgeschlossenen Bewerbungsphase im Frühjahr ging es nun im Halbfinale daran, in den unterschiedlichen Regionen die oder den Teilnehmer/-in für das große Finale im nächsten Jahr in Mailand zu küren. Wie auch in den letzten Runden waren alle Gerichte ziemlich dicht beieinander und die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht. Am Ende hat sich doch ein Kandidat durchsetzen können.
In dieser Zeit ist die DEHOGA offensichtlich auf PR- Tour. Beinahe jede Woche gibt sie Vollgas bei polarisierenden Themen. Heute ist der Beruf des Kochs auf der Agenda, welcher laut Ulrike von Albedyll, Landesgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (Dehoga) in Hamburg, durch Fernsehköche falsch von den Protagonisten wie Tim Mälzer dargestellt werden und Erwartungen erwecken, die nie erfüllt werden können. Ist das wirklich so? Haben die Fernsehköche einen derart hohen Einfluss?
Wir alle wissen, dass Onlinebewertungen das Schicksal eines Restaurants bestimmen können. Der digitale Fußabdruck ist maßgeblich dafür verantwortlich, ob neue Gäste eintreten. Dass nicht jede Kritik immer richtig und teilweise auch bewusst falsch ist, hat vermutlich jeder schon einmal erlebt. Dass Reservierungen nicht auftauchen und man so teilweise 10 bis 20 % an unbelegten Plätzen verliert ist ärgerlich und bisher kaum handhabbar. Warum also nicht dazu übergehen und auch die Gäste bewerten?
Der Podcast an sich ist endlich angekommen! Nun wohl auch in der Gastrobranche. Gab es bis vor einigen Monaten kaum was auf die Ohren, wenn man sich akustisch dem Thema
Es ist 5 nach 12. Das dürfte nun so langsam jeder geschnallt haben. Doch als ich das „Letzte Wort“ von D. Schade in der letzten Ausgabe gelesen hatte, war ich mir da nicht mehr so sicher. Mir ist klar, dass für viele „Work-Life-Balance“ eher nach einer Magenverstimmung klingt, aber der Fokus muss für uns genau dort liegen, um den potentiellen Mitarbeitern den Beruf Koch wieder attraktiv zu gestalten.
Weingenuss verbindet. Das konntet Ihr zuletzt in der Armeniusmarkthalle in Berlin Moabit beim Great European Wines Festival by Vinho Verde erleben. Dort wurden an die 100 verschiedene Weine von Winzern aus dem Norden Portugals und der Region um Verona in Italien vorgestellt. Jeder dieser Weine ist so besonders, dass man ihn über eine spezielle Bezeichnung (DOC) schützt um so das nationale Erbe zu verteidigen. Für einen kleinen Obolus konnte man sich durch die geschmackliche Vielfalt dieser europäischen Weine durchkosten. Davon möchte ich Euch heute berichten.
